Mohn's Update vom
Bäcker-Oscar, der Marktkieker 2018 für die Mohn AG
Berlin. Die Bäckerei Mohn hat am vergangenen Wochenende bei einer festlichen Gala im Hotel Adlon den wichtigsten Unternehmerpreis der Backbranche erhalten, den Marktkieker 2018/19. Diese Auszeichnung freute die beiden extra aus der Schweiz angereisten Preisträger Roger und Lorena Mohn sehr. Die Preisträger haben nach Überzeugung der unabhängigen Fachjury Konzepte entwickelt, die beispielgebend für die Branche seien. Bei der Verleihung betonte Jury-Vorsitzender Trond Patzphal: „Die Zukunft der Bäckereien entscheidet sich heute mit der Frage, ob die Ausbildung und Förderung guter Mitarbeiter gelingt. Ihre Beantwortung ist das verbindende Element der erfolgreichen Betriebe. Die Preisträger in diesem Jahr sind nicht nur innovationsfreudig, sondern sie sind Vorbild in dieser zentralen Frage.”
Die Bäckerei-Confiserie Mohn wurde von Reto Fries (Direktor Bäckereifachschule Richemont, Luzern) zur Nomination für den Marktkieker-Preises empfohlen. Folgende Jurymitglieder besuchten die Mohn AG und prüften den Betrieb auf Herz und Nieren: Dr. Gerhard Bosselmann (Landbäckerei Bosselmann, Langenhagen/Deutschland, Preisträger 2000), Dirk Waclawek (Chefredaktor Back Journal, Osnabrück/Deutschland) und Reto Fries sowie Prof. Michael Kleinert (ZHAW, Wädenswil).
Das Fazit der Jury:
Die Mohn AG war zum Zeitpunkt der Übernahme durch Roger und Lorena Mohn nicht auf Rosen gebettet. Um ihr Ziel „Begeisterte Kunden, Begeisterte Mitarbeiter. Begeisterte Geschäftsführung“ zu erreichen, konnten die beiden nicht auf grosse Marketingetats oder umsatzstarke Standorte zurückgreifen. Also setzten sie auf das Engagement und die Initiative der Mitarbeiter. Rund um diese vermeintliche Notlösung ist heute ein System der Mitarbeiterförderung, -einbindung und -motivation entstanden, das unter handwerklichen Bäckereien seinesgleichen sucht. Auf dieser Basis gelang es Roger und Lorena Mohn in einem sehr schwierigen Marktumfeld – dominierende Discounter und Supermärkte auch aus dem nahen Deutschland – den Umsatz mehr als zu vervierfachen. Auch in der Backstube geht die Familie Mohn neue Wege: Gebacken wird in einer «hölzernen Produktion», die nicht nur höchste qualitative, sondern auch hygienische Ansprüche erfüllt. Mitarbeiterfreundliche Arbeitszeiten durch ein hochmodernes Produktionskonzept machen den Bäckerberuf wieder attraktiv. Schliesslich sind die Standorte von Mohn nicht nur Kundenmagnete, sondern liefern auch den Schweizer Kollegen Inspiration, etwa durch den Drive-in des Backstubenladens oder eine rund um einen Holzbackofen gebaute Bäckergastronomie.
Das Fazit der Preisträger:
Für uns ist der Marktkieker-Preis eine riesengrosse Ehre. Wir hätten uns in unserem täglichen Einsatz nie erträumen lassen, dass wir in der Branche so eine Ausstrahlung geniessen und das auch noch international. In unserer Vision steht, dass wir ein Vorbild-Arbeitgeber sein möchten. Täglich arbeiten wir an diesem Ziel. Wir geben täglich unser Bestes, um es heute und morgen besser zu machen und die Menschen in unserem Umfeld zu begeistern.
Wir werden heute, Samstag, 17. November 2018, den Marktkieker-Preis im Rahmen des betrieblichen Weihnachtsessens unseren Mitarbeitenden übergeben. Der Preis wird in einer Vitrine im Mitarbeitereingang in Sulgen für alle zu bestaunen sein. Er soll uns daran erinnern, dass eine Auszeichnung auch Verpflichtungen mit sich bringt. Wir stehen weiterhin für erstklassige Qualität und Dienstleistung.
In Berlin sind ausserdem folgende deutsche Bäckereien ausgezeichnet worden: Backhaus Hackner (Gaimersheim), Rheinische Backkultur Terbuyken (Erkrath), die Mecklenburger Backstuben (Waren an der Müritz). Wir gratulieren unseren deutschen Kollegen.